Snek

Erneut tauchte ein Homebrew Release aus dem Nichts auf, diesmal über Reddit, am 17.04.2026, von User OG_Slurms. Das Besondere an Snek ist, dass OG_Slurms das Spiel mithilfe von Vibe programmiert hat, also mit KI-Unterstützung. Andererseits könnte man auch behaupten, die KI hat das Spiel programmiert unter Anleitung von OG_Slurms Anweisungen aber das ist Haarspalterei. Wie der Titel vermuten lässt handelt es sich um das klassische Nokia Snake Spielprinzip. Mal sehen, was das KI-Game taugt.

Atmosphäre / Story

Es gibt einen etwas fehlerhaft aussehenden Startbildschirm und dann geht es los. Snek kommt ohne Handlung oder irgendeine andere Form von Inszenierung. Normal in dem Genre.
0,5 / 5

Grafik

Was Homebrews angeht, habe ich schon schlechtere Resultate gesehen aber gut ist bis auf die Performance eigentlich nichts. Die Grafik der Schlangensegmente ist nicht ganz sauber, aufgrund des grauen Schattens, welcher Teil der Sprites ist.

Fast selbst in den Schwanz gebissen. Lang genug ist er ja 😉

Bei Snek handelt es sich um einen One-Screener. Damit meine ich, dass man das gesamte Spiel mit nur einem einzigen Screenshot zeigen kann und das ist für eine 16-Bit Konsole zu wenig. Wechselnde Hintergründe gibt es nicht. Was genau der Hintergrund überhaupt darstellen soll, ist fragwürdig aber besser als gar nichts.
1 / 5

Spielmechanik / Gameplay

Wer das klassische Nokia Snake Spiel kennt, wird hier schnell zurechtkommen. Der einzige Unterschied den Snek hat ist die Levelgröße, welche etwas mehr Fläche bietet. Die Schlange muss die Eier fressen und um jedes Ei, dass sie frisst, wird sie um ein Segment länger. Dadurch wird die Schlange zu ihrem eigenen Feind, da sie genau aufpassen muss, sich nicht selbst zu beißen. Passiert dies hat man verloren. Es ist somit eine reine Hi-Score-Jagd, was völlig in Ordnung ist in diesem Genre. Bietet jedoch dauerhaft zu wenig Spielvariation.
1 / 5

Musik und Soundeffekte

Die KI hat anscheinend Probleme mit dem Erstellen von Musik, denn diese fehlt in Snek. Genau wie Soundeffekte.
0 / 5

Steuerung

Glücklicherweise wurde Steuerung von Snek nicht verkackt, diese ist ziemlich präzise. Die Tastennutzung beschränkt sich allerdings nur auf das D-Pad und Pausieren kann man auch nicht.
4 / 5

Spaßfaktor

Wer den Klassiker kennt, der wird zugeben, dass Snek authentisch das Spielerlebnis des Nokia Snake wiedergibt. Aber für eine 16-Bit Konsole reicht dies nicht aus. Hier hätten mehr unterschiedliche Level, Gegner und ein paar Gegner oder Skills Abwechslung hineinbringen müssen.
0,5 / 5

Bewertung und Fakten

Was hier mit Vibe Coding erreicht wurde, ist durchaus beeindruckend, besonders da ich selbst schon länger mal daran saß, mithilfe von KI ein SNES-Spiel auf die Beine zu stellen aber es blieb ergebnislos. Das lag daran, dass die KI einfach nicht richtig verstanden hat, wie was funktioniert. Ich nehme an, dass OG_Slurms erstmal ordentlich eine LLM trainiert hat mit vielen SNES Programmierressourcen und das daraufhin besser geklappt hat.

Ein Text den man häufiger sieht.
  • Authentisch umgesetzt
  • Erstes Ki-generiertes SNES Spiel
  • Keinerlei Sound
  • Zu wenig Umfang für eine 16-Bit Konsole

Am Ende ist Snek eine authentische Umsetzung, die spielerisch belanglos bleibt und gerade aufgrund des mangelnden Sounds unfertig wirkt. Aber vielleicht kommen bald noch deutlich mehr KI-Spiele für SNES. Neugierig sollte man bleiben.

Genre: Arcade / Geschicklichkeit
Preis: Gratis zum Download
Schwierigkeit: Mittel (ansteigend)

Atmosphäre / Story: 0,5 / 5
Grafik: 1 / 5
Spielmechanik / Gameplay: 1 / 5
Musik und SFX: 0 / 5
Steuerung: 4 / 5
Spaßfaktor: 0,5 / 5

Gesamt: 1,17 / 5

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2 thoughts on “Snek

  • Svambo
    April 21, 2026 at 21:33

    Auf der einen Seite bin ich wirklich beeindruckt, dass es jemand hinbekommen hat, eine KI ein SNES Spiel programmieren zu lassen, auf der anderen Seite fühlen sich KI-Produkte für mich immer irgendwie geschummelt / gefäscht an …

    Nach KI-Texten, KI-Bildern, KI-Musik, KI-Videos, KI-Programmierung jetzt also auch KI-SNES-Spiele …

    • Alex der SNES-Blogger
      April 22, 2026 at 10:14

      Joa, das Ergebnis war auch nicht besonders gut, der typische AI Slop.
      Aber vielleicht ändert sich das ja, wer weiß…

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