2048_ntsc modul

2048

Es geht bei 2048 nicht um das Jahr 2048, sondern einfach nur um die Zahl. Viele werden die gleichnamige Spiele-App kennen. Und wen wundert’s, es handelt sich um einen Nachbau der App für SNES. 2048 wurde als Homebrew im Jahre 2014 veröffentlicht und ist somit mal kein Romhack. Entwickelt von AlekMaul, dem Mann hinter PortableDev.

Atmosphäre / Story

Handlung oder Story gibt es nicht. Erreiche die 2048. Da die Denksportatmosphäre durchaus intensiv werden kann, will ich dem Spiel noch 2 Punkte gönnen. Denn durch das Design selbst, entsteht nichts was man wirklich als Atmosphäre bezeichnen kann.
2 / 5

Grafik

Die Grafik ist sehr simpel aber optisch ansprechend. Alles läuft flüssig. Leider ist das sehr rudimentär, bezüglich der Hintergründe hätte man einiges tun können, auch wenn dies im Prinzip nicht notwendig ist.
2,25 / 5

Spielmechanik / Gameplay

Das Gameplay ist hier der Knackpunkt. Das Spiel macht schnell süchtig und man will die 2048 erreichen. Wie man diese erreicht? In dem man in eine Richtung drückt, werden alle Blöcke in diese Richtung verschoben und danach erscheint zufällig ein neuer Block, welcher entweder eine 2 oder eine 4 ist.

Simpel aber funktioniert.

Wenn man gleichwertige Blöcke zusammenschiebt, verdoppelt sich der Wert, also 2 x 2 = 4 oder 2 x 32 = 64 usw. Auf dem Weg dorthin macht man Punkte und soll die 2048 erreichen. Das bedeutet, ein Block muss 10 mal transformiert werden:
2 x 2 = 4
2 x 4 = 8
2 x 8 = 16
2 x 16 = 32
2 x 32 = 64
2 x 64 = 128
2 x 128 = 256
2 x 256 = 512
2 x 512 = 1024
2 x 1024 = 2048
2048 wäre mit anderen Worten 2^10 (gesprochen 2 hoch 10). Für ein derartig simples Spielkonzept, zieht es und macht geradezu süchtig.
5 / 5

Musik und Soundeffekte

Die Musik ist akzeptabel aber etwas monoton. Besonders ätzend, da es nur ein einziges Lied gibt, hier hätte man sich mehr Mühe geben können, sodass die Musik sich bei 128 ändert und dann vielleicht noch mal richtig gefährlich klingt ab 1024 oder so. Die Soundeffekte klingen nicht besonders angenehm und nerven nach einiger Zeit.
1,5 / 5

Steuerung

Steuerung in einem Screen auf den Punkt gebracht.

Extrem simples Spielprinzip mit eindeutiger Steuerung. Man benötigt nur das Steuerkreuz.
5 / 5

Spaßfaktor

Es macht Laune aber es macht noch mehr Laune, wenn man den Sound ausmacht und nebenbei eine Doku oder so guckt. Das Spielkonzept ist erstaunlich interessant, obwohl es doch so simpel ist. Das macht Spaß. Leider ist ein Mangel an Optionen, denn es gibt gar keine, ein Faktor der das Spiel schnell uninteressant werden lassen kann. Denn wenn man erst ein paar mal die 2048 erreicht, dann gibt es wenig Gründe weiterzuspielen. Optionen wie andere Musik, andere Hintergründe, andere Kästchen, vielleicht sogar, dass man bis 4096 spielen kann oder ähnliches, hätten nicht geschadet, um den Spaßfaktor zu erhöhen. Vom 2-Spieler Modus gar nicht erst zu schweigen.
3,25 / 5

Bewertung und Fakten

Den Game Over Screen wird man häufiger sehen.

Für ein Zwei-Leute-Homebrew-Projekt kann sich das Ergebnis absolut sehen lassen. Eine Aufpolierung durch ein paar schicke Grafiken, etwas musikalische Abwechslung und einen 2-Spieler Battle-Modus, hätten wahrscheinlich die Original-Spiele-App überboten.

Das Spiel ist sehr schwierig zu kriegen, gerade als Modul. Wer zu geizig ist kann sich auch mit einer designfreien Web-Variante begnügen.

Genre: Puzzle
Preis: unbekannt
Schwierigkeit: Mittel

Atmosphäre / Story: 2 / 5
Grafik: 2,25 / 5
Spielmechanik / Gameplay: 5 / 5
Musik und SFX: 1,5 / 5
Steuerung: 5 / 5
Spaßfaktor: 3,25 / 5

Gesamt: 3,17 / 5

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