Michael Jordan Chaos in the Windy City PAL Modul

Michael Jordan: Chaos in the Windy City

Noch eine 90er Jahre Ikone – Michael Jordan. Vertreten in Werbespots, Filmen, zwei Sportarten und natürlich auch in einem eigenen, nicht NBA basiertem Videospiel mit dem langen Titel Michael Jordan: Chaos in the Windy City. Aber der Basketball fehlt in diesem Jump and Run natürlich nicht. Ganz im Gegensatz zu Shaquille O’Neils legendärem Kampfspiel-Fail Shaq-Fu, das ohne Basketbälle auskam und floppte.

Atmosphäre / Story

Ja das Spiel hat eine Story. Sogar ganz nett als Comics visualisiert.

Die Handlung ist einfach erklärt, Michael Jordans Freunde und Mitspieler wurden entführt. Michael muss Sie befreien. Wobei es schon irgendwie lustig ist, dass er seine Kumpels im ersten Level aus dem Knast befreien muss. Es entstehen für ein Jump and Run ungewöhnlich viele Dialoge, nämlich mit jedem befreiten Spieler. Die Atmosphäre an sich ist schräg, nicht so krass wie bei Earthworm Jim aber es geht schon ziemlich in die Richtung, denn diese Welt, in der sich Michael Jordan befindet, ist ganz schön surreal. Als wäre dies ein Alptraum. Das Gesamtbild ist dadurch ziemlich inkonsistent. Teils ist es ziemlich realistisch, wie die Zug Level und dann wieder absolut gar nicht.
2,5 / 5

Grafik

Der erste Freund ist aus dem Knast befreit.

Die Grafik bei Michael Jordan: Chaos in the Windy City ist ziemlich in Ordnung. Gerade die Charaktermodelle sind gut erkennbar und flüssig animiert. Michael dribbelt die ganze Zeit seine Bällchen und das sieht auch noch völlig ok aus. Die Umgebung selbst ist stilistisch etwas merkwürdig und nicht ganz konsistent vom Stil her aber schlecht sieht diese keineswegs aus. Wenn man die Grafik dieses Spiels mit Shaq Fu vergleicht oder mit dem Charaktermodell des schwarzen Power Rangers, wurde hier an deutlich mehr realistische Details gedacht. Das Spiel ist ziemlich dunkel, selbst die wenigen Level die nicht in geschlossenen Räumen spielen sind nicht wirklich hell.
3,5 / 5

Spielmechanik / Gameplay

Michael Jordan im Labor
Im Labor trifft Michael auf Mutanten Sportler…

Springen, dribbeln, Bälle werfen. Sehr viele Bälle werfen, denn Basketbälle werden einfach wie Projektile geworfen. Das ist witzig, häufig muss man auch einen Dunk an herumstehenden Basketballkörben ausführen um Münzen oder Schlüssel zu erhalten. Generell sind Schlüssel wichtig um weiterzukommen und wenn es keine Schlüssel sind die man benötigt, dann muss man Schalter betätigen. Nur leider wiederholt sich dieses Gameplay auf erdrückende Weise, wieder und wieder
2,5 / 5

Musik und Soundeffekte

Die Musik ist in Ordnung bei Michael Jordan: Chaos in the Windy City und ungefähr so wack, wie die Welt an sich auch. Leider ist diese nicht besonders schön oder komplex, geschweige denn einprägsam. Die Soundeffekte sind in Ordnung, überrascht war ich von den wenigen gut klingenden Vocals die Michael gelegentlich mal ablässt.
2,5 / 5

Steuerung

Natürlich kann der Top-Athlet nicht schwimmen und verreckt im Wasser sofort…

Michaels Würfe steuern sich spitze. Die Würfe gehen hin wo man sie erwartet. Die Sprungeinlagen und die Aktionen, bei denen man sich festhalten muss, steuern sich aber echt wackelig, wodurch der tot durch Sprünge in Abgründe eine der häufigsten Todesursachen ist. Gut, dass Michael mit 5 Leben startet aber eigentlich ist das nicht genug. Was einen ernsthaft zur Weißglut treiben kann, ist leider die verschissene Art und Weise wie Michael immer von Kanten fällt oder an diesen abrutscht, anstatt auf Ihnen stehenzubleiben. Dies macht alle Sprungeinlagen zu krampfhaften Todeskämpfen. Das ausgerechnet Michael Jordan Gleichgewichtsprobleme hat, ist ein schlechter Scherz.
2 / 5

Spaßfaktor

Die Zug Level sind die einzigen die normal von links nach rechts oder von rechts nach links gehen und die einzigen Level die mir gefallen haben.

Michael Jordan: Chaos in the Windy City ist ein abgedrehtes Spiel und rein stilistisch sogar auf eine Art die mir gefällt. Es ist eine gute Prise Humor mit eingeflossen. Für ein Jump and Run sind auch die Dialoge mit den anderen Spielern wirklich gut gelungen. Nur leider gibt es zu viele Frustfaktoren, wie die Steuerung und das repetitive Gameplay und Leveldesign. Es ist ständig derselbe Mist, ohne große Abwechslung.
2,5 / 5

Bewertung und Fakten

Leider nein. Die Steuerung und das sich ewig wiederholende Leveldesign machen keinen Spaß, den Herrn Basketball und Baseball Star durch die Metroidvania artigen Level zu steuern. Anscheinend sind Videospiele mit Basketball Stars zum Flop verdammt.

Eine Schlange die aus Bällchen besteht…

Genre: Jump and Run
Preis: circa 12 € bis 20 € (für ein original PAL Modul auf ebay)
Schwierigkeit: Mittel

Atmosphäre / Story: 2,5 / 5
Grafik: 3,5 / 5
Spielmechanik / Gameplay: 2,5 / 5
Musik und SFX: 2,5 / 5
Steuerung: 2 / 5
Spaßfaktor: 2,5 / 5

Gesamt: 2,58 / 5

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