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Slayers

Slayers war eine der erfolgreichsten Animeserien der 90er Jahre. Nur leider nicht in Deutschland, denn in Deutschland wurde Slayers nie ausgestrahlt. 1995 bis 1997 liefen die ersten 3 Staffeln in Japan. FUNinmation zog in den USA nach und strahlte Slayers im Fernsehen aus. Auch in einigen europäischen Ländern lief Slayers im TV, so wie in Frankreich, Spanien und Polen.

Atmosphäre / Story

Wie in der Serie geht es auch hier um das Magietalent Lina Inverse, die gemeinsam mit ihren Freunden, die hier und da wie in einem Rollenspiel wechseln, fiese Zauberer, Drachen und Dämonen bekämpft. Somit solide Fantasy Kost aber mit einer ordentlichen Portion Humor. Witze über Linas flache Brust, den geringen Intellekt des Schwertkämpfers Gourry oder die hässlige Visage von Zelgadis kommen im Spiel genau so vor wie in der Serie. Was gut ist, denn man merkt sofort, dass stilistisch so ziemlich alles stimmt. Aber ob das Spielern gefällt die keine Fans der Serie bzw. der Mangas sind?

Amelia wie sie leibt und lebt.

Die Handlung ist schwierig zu erklären ohne sie zu spoilern. Aber im Grunde geht es darum, dass Lina ihr Gedächtnis verloren hat und sich an nichts erinnern kann, sie will also herausfinden woran das liegt und stolpert zufällig über ihre altbekannten Freunde, die ihr dann mehr oder weniger helfen. Man entdeckt einige Indizien und zieht weiter, bis sich das Rätsel aufdröselt. Leider ist das erzählerisch nicht so schön gestaltet und auch dramaturgisch ziemlich fad.
2,5 / 5

Grafik

Die Grafik von Slayers ist circa mit der von Mystic Quest Legend oder Live A Live zu vergleichen. Also echt nicht besonders gut, wenn es um die Umgebung geht, es mangelt an Details und Gebäudestrukturen wiederholen sich. Das Leveldesign ist faul und verwirrend, häufig ist man in Höhlen in der Situation dass man keine Ahnung hat wohin und es auch einfach zu wenig Orientierungspunkte gibt, irgendeine Statue oder ein zerbrochener Stuhl, hätten schon stark geholfen um besser wiederzuerkennen, ob man den Raum bereits betreten hat…

Die Zaubervielfalt ist groß, vielleicht sogar zu groß?

Wo das Spiel grafisch punktet, sind aber die Kampfbildschirme. Die Hintergründe der Kämpfe sehen ziemlich kool und cartoonig aus. Auch die Gegner sind vielfältig und schön gezeichnet. Die Oberflächengrafik ist ziemlicher Mist, da aber die Kampfbildschirme fetzen und es auch sonst zwischendurch paar schöne Grafiken zu sehen gibt, kann man zumindest 3 vergeben denke ich.
3 / 5

Spielmechanik / Gameplay

Man springt von Land zu Land.

Slayers verfügt über das vollständige und uninteressante Repertoire an Fetchquests. Auf Dauer ist das träge. Zum Glück kommen gelegentlich einige Rätsel in den Dungeons, bei denen man ein wenig nachdenken muss. Teilweise ist es auch notwendig viel mit Stadtbewohnern zu sprechen, was auch etwas ermüdend werden kann aber trotzdem Abwechslung rein bringt.
3 / 5

Musik und Soundeffekte

Japanischer TV-Spot für’s Slayers Super Famicom Spiel.

Musikalisch hat man bei Slayers nicht genug investiert. Es gibt eine Tracks die wirklich gut zu so einem rundenbasierten Rollenspiel passen. Andererseits gibt es auch einige unkreative nervige Melodien, die mir auf den Sack gingen. Andererseits ist Slayers nicht nur Fantasy, sondern auch ein bisschen Parodie und daher passt es wohl einigermaßen.
2,5 / 5

Steuerung

Lemmy kam glaube ich gar nicht in der Serie vor, nur im Manga.

Starres Gameplay mit starrer Steuerung, allerdings ist an der Steuerung in diesem Zusammenhang nichts auszusetzen. Man kann in 4 Richtungen gehen und diese geht man auch. Da der Kampf rundenbasiert abläuft ist hier auch wenig falschmachbar.
5 / 5

Spaßfaktor

Hello darkness my old friend…

Slayers ist ganz ok was den Spaßfaktor angeht, es ist teilweise etwas zäh aber andererseits auch ganz lustig. Es wird Fans wahrscheinlich mehr Spaß machen als anderen. Die Charakterportraits sind gut gelungen und auch viele Witze. Spielerisch ist hier jedoch nichts besonderes zu finden.
3 / 5

Bewertung und Fakten

Schicke Gegner machen schon was her.

Eine gute Sache für jeden der bereits ein Slayers Fan ist. Aber für jeden anderen eher weniger empfehlenswert. Die flache Handlung, das Standardgameplay und die schwache Grafik, sind einfach nichts besonderes und so spielt es sich auch. Wer unbedingt ein Rollenspiel spielen möchte, dass er noch nicht kennt, kann hier zugreifen, darf aber nichts weltbewgendes erwarten. Glory of Heracless III ist zwar grafisch genauso wenig beeindruckend, macht aber von der Handlung und auch spielerisch vieles besser.

Genre: Rollenspiel
Preis: circa 20 € bis 35 € bei ebay
Schwierigkeit: Mittel

Atmosphäre / Story: 2,5 / 5
Grafik: 3 / 5
Spielmechanik / Gameplay: 3 / 5
Musik und SFX: 2,5 / 5
Steuerung: 5 / 5
Spaßfaktor: 3 / 5

Gesamt: 3,17 / 5

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