Yuyu Hakusho Final Jap Modul

Yuyu Hakusho Final

Yuyu Hakusho war eine äußerst erfolgreiche Anime und Manga Reihe in den 90er Jahren. In erster Linie ging es dabei ums Kämpfen und dazu musste natürlich auch mal ein Kampfspiel her. Dieses produzierte Namco, das Studio welches bekannt ist für die Tekken und die Soul Calibur Spiele. Da muss Yuyu Hakusho Final doch auch ein Kracher sein, oder?

Atmosphäre / Story

Jeder der 4 Story Charaktere hat auch eigene Texte & Bilder.

Da das Spiel komplett auf Japanisch ist, kann ich nicht viel zur Handlung sagen, speziell da ich die Serie nur ein wenig kenne. Aber dafür, dass Yuyu Hakusho Final ein Kampfspiel ist, hat man hier ziemlich viele inszenierte Sequenzen, die das Geschehen gut veranschaulichen. Auch sonst schaffen es die düsteren und abgedrehten Kulissen in Kombination mit den Sounds eine gewisse Atmosphäre hinzukriegen, die nicht allzu dicht ist aber dennoch ganz gut.

Original japanischer Werbespot in dem man nicht viel sieht 😀

3,75 / 5

Grafik

Der rechte Typ erinnert stark an Vegeta.

Dieser Aspekt ist am schwierigsten zu bewerten bei Yuyu Hakusho Final. Ein Grund dafür ist nämlich, dass die Sprites (also die Charaktermodelle samt Moves) eher klein ausfallen. Diese sind aber dennoch detailliert, sehen aber manchmal bisschen wie Pappfiguren aus. Andererseits läuft das Spiel extrem flüssig und die Kämpfe erleiden keine Lags.

Koole Riesenpilze im Hintergrund.

Das einzige, was mir sonst etwas negativ auffiel, ist die mangelnde Vielfalt an Levels. Ich glaube, es sind nur 4 Schauplätze. Das ist etwas geizig.
4 / 5

Spielmechanik / Gameplay

Eine wunderbare Auswahl an Spielmodi kann Yuyu Hakusho Final ebenfalls bieten, somit sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Mit insgesamt 13 wählbaren Kämpfern liegt das Spiel außerdem weit über dem Durchschnitt, was Kampfspiele an spielbaren Kämpfern bieten. Im Spiel Battle Master sind es beispielsweise nur 8 Kämpfer.

Ich glaube die obere Reihe besteht aus den „Guten“ und die untere Reihe aus den „Bösen“.
  • Story Modus (nur für die 4 guten Hauptcharaktere)
  • Meisterschaftsmodus, ähnlich wie bei Super Street Fighter II
  • 1-Spieler Arcade Modus, also einfach ein zufälliger Kampf nach dem anderen, ohne Story
  • 4 VS 4 Modus, man wählt 4 Kämpfer. Deren Energie wird nicht regeneriert. Man kämpft solange bis alle 4 ihre Energie verloren haben oder man selbst gewonnen hat.
  • Spieler 1 VS Spieler 2, sich mit einem Kumpel vor dem TV prügeln
  • Trainingsmodus, zum üben von Moves
Wer wird der Sieger sein? Hoffentlich du oder?

Besonders gut fand ich den 4 gegen 4 Modus. Dadurch kann man selbst direkt viele verschiedene Kämpfer durchtesten, ganz im Gegensatz zum normalen Arcade Modus. Erinnert quasi an King of Fighters. Das bringt viel Abwechslung, da die Konstellation an Gegnerteams ebenfalls sehr unterschiedlich ausfallen kann. Der Storymodus ist gut inszeniert und bietet auch für jeden Charakter andere Enden aber ohne Japanisch Kenntnisse ist das wahrscheinlich nur mittelmäßig interessant.

Das generelle Gameplay in den Kämpfen ist erstaunlich gut, gerade da es sehr flüssig läuft. Die 13 Kämpfer unterscheiden sich stark voneinander. Jeder spielt sich einmalig. Leider habe ich keine Ahnung wie die Charaktere heißen (oder gelesen werden) aber beispielsweise der Typ mit dem Hoola-Hoop-Ring, der steuert sich auch wirklich so, also mit kreisenden Bewegungen und mir fällt kein vergleichbarer Heini aus anderen Spielen ein.
4,5 / 5

Musik und Soundeffekte

Der Sound in dem Spiel ist ganz gut und fetzt sogar richtig. Auch die Soundeffekte würde ich circa auf ein Niveau mit Street Fighter II stellen. Für grandiose Ohrwürmer reicht es nicht aber muss es auch nicht.
4 / 5

Steuerung

Nichts daran auszusetzen. Man springt und agiert präzise. Gerade, da der Spielablauf nie ins Stocken gerät, ist alles überaus angenehm.
5 / 5

Spaßfaktor

Der Angriff hinterlässt Schäden am Boden, die den ganzen Kampf über bestehen bleiben, egal wie oft man diesen Angriff ausführt 🙂

Richtig schön ausgewogenes Gesamtbild. Gameplay, Spielerauswahl, Spielmodi und Design führen zu einem tollen Gesamtbild, was Laune macht. Egal ob nur kurz einige Arcade Kämpfe oder der Story Modus, das Spiel spielt sich einfach richtig gut. Selbst die Steuerung samt Moveauswahl ist hervorragend gelungen.
4 / 5

Bewertung und Fakten

Vor langer Zeit habe ich mal einige Folgen von Yuyu Hakusho geguckt und fand die Serie sogar gut, nur etwas zu monoton um wirklich viel davon zu schauen. Das Spiel Yuyu Hakusho Final hingegen, ist alles andere als monoton. 13 Kämpfer sind weit über dem Durchschnitt, was SNES Kampfspiele zu bieten haben und dann unterscheiden sich diese auch noch stark voneinander. (Zusätzlich kann man per Tastenkombo auch noch den Endboss freischalten und diesen spielen, also eigentlich sogar 14 Kämpfer.)

Sieht klebrig aus.

Design, Spielfluss, Modi – alles richtig gut. Grafisch hätte es garantiert noch ein Stück besser laufen können aber dann wahrscheinlich unter Performanceeinbußen und das wäre wiederum auch keine gute Lösung. Lediglich die wenigen Hintergründe habe ich zu bemängeln, da hätten 3 bis 4 mehr wirklich nicht geschadet, sind aber auch kein Beinbruch. Yuyu Hakusho Final ist absolut empfehlenswert, vielleicht sogar für diejenigen, die keine großen Kampfspielfans sind.

Genre: Kampfspiel
Preis: circa 11 bis 30 € auf ebay
Schwierigkeit: Mittel

Atmosphäre / Story: 3,75 / 5
Grafik: 4 / 5
Spielmechanik / Gameplay: 4,5 / 5
Musik und SFX: 4 / 5
Steuerung: 5 / 5
Spaßfaktor: 4 / 5

Gesamt: 4,21 / 5

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