Jungle no Ouja Tar-chan: Sekaimanyuu Daikakutou no Maki

Schrecklich, diese langen japanischen Spieltitel… kann sich doch keiner merken sowas. Jungle no Ouja Tar-chan ist das Spiel zur Manga- und Animeserie Jungle-King Tar-chan. Der Name „Tar-chan“ ist natürlich eine Anspielung auf Tarzan. Der Manga wurde von 1988 bis 1995 gedruckt und die Animeserie lief von 1993 bis 1994 und erhielt 50 Folgen. Veröffentlicht von Bandai und programmiert von Kuusoukagaku Corp., erschien das Spiel 1994 nur in Japan.

Atmosphäre / Story

Es dreht sich alles um Tar-chan, welcher als Waise in Afrika von einem Affen namens Etekichi aufgezogen wurde. Er hat auch eine dicke kleine Frau, die natürlich Jane heißt. Zudem einen besten Freund namens Anabebe, welcher komischerweise einer der wenigen Afrikaner ist, die in dieser Serie vorkommen und einige weitere Bekanntschaften, wie den japanischen Kampfkünstler Ryo (nicht der aus Art of Fighting) und die süße Helen.

Wer da mal reinschauen möchte, kann einige Episoden, ohne Untertitel, auf youtube finden, ist auch so ziemlich lustig. Hier das Serienintro:

Jungle no Ouja Tar-chan gibt die Stimmung der Serie gut wieder und ist auch sonst ganz lustig anzusehen. Leider kommen die Nebencharaktere kaum vor.
3,75 / 5

Grafik

Grafisch ist vieles an Jungle no Ouja Tar-chan kein Knaller, dazu gehören vor allem die Hintergründe. Doch die Darstellung von Tar-chan und seinen ulkigen Bewegungen ist ziemlich gut umgesetzt. Insgesamt sehr schicke Charaktersprites.

Kurz mal die Muckis flexen…

Die Bewegungen erfolgen sehr flüssig und sind angenehm anzusehen. Leider sind die Hintergründe nicht besonders reich an Ebenen und im Vordergrund befindet sich selten etwas. Leider wird zudem die Auflösung ein Stück beschnitten.
3,25 / 5

Spielmechanik / Gameplay

Das Gameplay von Jungle no Ouja Tar-chan ist schwer in Ordnung. Der Held in Unterhose kann herumlaufen, springen und zuschlagen. Häufiger muss er mal mit seinem Löwenschlag durch Bäume durchschlagen und Felsen verschieben, um irgendwo hochzuklettern. Klettern und schwingen stehen bei Tar-chan natürlich auch hoch im Kurs.

Zusätzlich kann der Bodybuilder noch einige Skills einsammeln, die aber mit Ende des Levels verschwinden, wie z.B. Immunität gegen Stacheln. Leider sind die kleinen Tiericons wenig aufschlussreich darüber, was der Skill überhaupt bringen soll: Beispiel Bieberkopf, was der bringt? Keine Ahnung.
3,5 / 5

Musik und Soundeffekte

Musikalisch bewegt sich Jungle no Ouja Tar-chan im Mittelfeld, alles ist ok aber nichts klingt wirklich herausragend, dies gilt sowohl für die Soundeffekte als auch für die Lieder.

Überraschend gut fallen die Voicesamples aus, welche ganz kool klingen und da man diese häufiger hört, ist das ein netter kleiner Bonus.
3,13 / 5

Steuerung

Dieser Tarzan Verschnitt steuert sich auf den ersten Blick etwas merkwürdig, da er ziemlich groß ist, also eine längliche Grafik hat aber gleichzeitig relativ langsam geht. Ähnlich wie in Super Metroid. Aber man gewöhnt sich schnell daran und der gute Tar-Chan kann ziemlich gut laufen und springen.

Aua, Stacheln, wäre mit dem richtigen Item nicht passiert.

Abgesehen vom Schlag, hat er noch seinen stärkeren aber langsameren Löwenschlag, welcher gut ist, um ganze Wände zu zerstören oder Kisten von einer Ecke in die andere zu schlagen. Insgesamt ok, hätte aber etwas flüssiger laufen können.
3,75 / 5

Spaßfaktor

Uj, das Spiel ist nach meinem Geschmack: richtig bekloppt, lustig und mit passablem Gameplay.

Panzer klatschen? Kein Problem für Tar-chan!

Spielerisch ist hier nicht allzu viel gegeben aber was existiert ist insgesamt sehr stimmig. Stellenweise überrascht einen das Spiel sogar ganz positiv mit Jokes oder Abschnitten, in den man ein wenig nachdenken muss. Die Spielzeit ist nicht lang, doch der Schwierigkeitsgrad ist sehr fair und der Humor macht neugierig auf mehr.
4 / 5

Bewertung und Fakten

Wenn Jungle no Ouja Tar-chan nicht kool ist, dann weiß ich auch nicht. Der Humor kombiniert mit dem Gameplay sind eine Seltenheit. Die authentische Adaption der Serie und des Mangas, rundet das Bild gut ab.

Wo auch immer sich diese Festung befinden soll…
  • Lustig
  • Reflektiert gut die Serie
  • Mäßige Levelgestaltung

Sowohl die Musik, als auch das Leveldesign hätten etwas interessanter sein können und ich finde es auch ein wenig schade, dass man keinen der anderen Charaktere steuern kann aber insgesamt ist das ein ziemlich dynamisches Gute-Laune-Spiel, mit wenig Vergleichsmöglichkeiten.

Genre: Jump and Run
Preis: unklar
Schwierigkeit: Mittel

Atmosphäre / Story: 3,75 / 5
Grafik: 3,25 / 5
Spielmechanik / Gameplay: 3,5 / 5
Musik und SFX: 3,13 / 5
Steuerung: 3,75 / 5
Spaßfaktor: 4 / 5

Gesamt: 3,56 / 5

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